Ev.-luth. Kirchengemeinden Carolinensiel, Funnix-Berdum und Asel

Ihre Kirchen auf den Warften und an den Sielen



Seelsorge

Wir möchten für Sie in dieser besonderen Zeit da sein, vor allem für Ihre Sorgen, egal, ob diese sich auf die Krankheit selbst richten oder auf die Folgen der Infektionsschutzmaßnahmen oder, ob Sie ein ganz anderes Anliegen haben, das gar nichts mit der derzeitigen Situation zu tun hat.

Viele in unseren Gemeinden sorgen sich um ältere Verwandte und Mitbürger. Nicht nur darum, dass sie heil aus der Infektionsgefahr hervorgehen, sondern dass sie mit der Isolation, der sie ausgesetzt sind, umgehen können. So mancher sorgt sich auch um seine wirtschaftliche Existenz. 

Wir haben ein offenes Ohr. Manchmal ist es gut, sich seine Sorgen von der Seele reden zu können. Manchmal ist es gut zu beten. Und manchmal können wir auch ganz praktisch mehr tun. 

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf, entweder über unser Kontaktformular, per Telefon 04464-210 oder 04464-869464 oder per Mail info@deichkirche.de. Unser Pfarramt ist tagsüber erreichbar. Wenn Sie nur den Anrufbeantworter erreichen, sind wir gerade unterwegs oder im Gespräch. Sprechen Sie Ihr Anliegen bitte auf das Gerät. Wir rufen so schnell wie möglich zurück. 

Die Telefonseelsorge unter 0800-1110111 oder 0800-1110222 ist rund um die Uhr für Sie da. 

Wenn Sie uns anrufen, klären wir zunächst Ihren persönlichen Beratungsbedarf. Manchmal reicht ein oder mehrer Gespräche am Telefon. Manchmal ist auch ein persönliches Gespräch erforderlich. Auch das ist nach wie vor möglich, bedarf aber der Vorbereitung. 

Hausbesuche zu Geburtstagen und Jubiläen finden derzeit nicht statt. 

Motto

Martin Luther schreibt: „So will ich zu Gott bitten, dass er uns gnädig sei und wehre. Danach will ich auch räuchern, die Luft reinigen helfen, Arznei geben und nehmen. Orte und Personen meiden, da man meiner nicht bedarf, auf dass ich mich selbst nicht verwahrlose und dazu durch mich vielleicht viele andere vergiften und anstecken und ihnen so durch meine Nachlässigkeit Ursache des Todes sein möchte. Will mich indes mein Gott haben, so wird er mich wohl finden, so habe ich doch getan, was er mir zu tun gegeben hat, und bin weder an meinem eigenen noch an anderer Menschen Tode schuldig. Wo aber mein Nächster mein bedarf, will ich weder Orte noch Personen meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen, wie oben gesagt ist. Siehe, das ist ein rechter, gottesfürchtiger Glaube, der nicht dummkühn noch frech ist und auch Gott nicht versucht.“

Quelle: Luthers Werke, Weimarer Ausgabe, Band 23 – den Brief „Ob man vor dem Sterben fliehen möge“ schreibt Martin Luther an Johann Heß (1490-1547), deutscher Theologe und Reformator der Stadt Breslau.